Vergleich mit Event GmbH: Black Hawks sind gerettet
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Monday, 8. February 2010
Pressenews:
Passau. Der finanziell angeschlagene Eishockey-Oberligist EHF Passau Black Hawks kann vorerst aufatmen. Die Passau Event GmbH als städtische Tochter und wichtigster Gläubiger des Tabellensiebten hat gestern Abend in einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates von ihren ursprünglichen Forderungen im wesentlichen Abstand genommen und sich mit dem Verein auf einen Vergleich geeinigt. „Wir sind überglücklich, die Stadt und die Event haben uns stark weitergeholfen“, sagte Hawks-Chef Christian Eder der PNP.
Dortmund lässt auch im zweiten Spiel Punkte in Passau: 4:3 n.P. bringt vierten Sieg in Folge
Geschrieben von Administrator
Monday, 8. February 2010
(MSt) Die Passau Black Hawks knüpften nahtlos an ihre kämpferische Vorstellung vom Freitagabend an. Auch gegen die Elche aus Dortmund spielte die Mannschaft von Craig Streu aggressiv nach vorne. Auch wenn der EHC dann die erste hochkarätige Chance verzeichnen konnte. T.J. Sakkaluk brachte den Puck aber nicht unter Kontrolle und so war sein Schuß leichte Beute für Daniel Huber. Erst ab der 10. Minute wurde der Druck der Black Hawks für die Dortmunder Hintermannschaft zu stark, da prüfte Andi Popp mit einem Rückhandschuß Bemjamin Voigt, der erstmalig das Dortmunder Tor hütete. Bei einem satten Schlagschuß von Max Kaltenhauser wenig später wirkte der Neuzugang der Elche aber etwas unsicher. Wenig später wurde dann aber die Drangphase der Black Hawks belohnt. Den dritten Nachschuß versenkte Alex Popp zur Passauer 1:0 Führung. Nur knapp 60 Sekunden später prüfte wieder Kaltenhauser den Dortmunder Torhüter, doch diesmal reagierte Voigt mit einem tollen Reflex. Jetzt begann die Verteidigung der Elche zu schwimmen und konnte sich nur mit Fouls behelfen. Aber selbst 30 Sekunden in doppelter Überzahl brachte den Hawks nicht den ersehnten Erfolg. So blieb es nach den ersten 20 Minuten beim 1:0. Im zweiten Drittel begannen die Habichte wieder stark und erspielten sich zuerst gute Chancen. Dann aber ließen sie die Elche immer stärker aufkommen. Das zweite Powerplay für die Elche nutzte David Hördler zum Ausgleich. Daniel Huber war bereits geschlagen und so musste er den Puck nur noch über den liegenden Goalie lupfen. Doch Passau kämpfte umgehend zurück. Erst prüfte Miro Dvorak Voigt mit einem satten Schuß, dann musste Dortmunds Kreuzmann kurz vor Ende des Abschnitts auf die Strafbank. Diesmal klappte das Powerplay der Schwarz-Roten. Über Mayer und Dvorak kam der Puck wieder zu Alex Popp, der den Puck ins rechte obere Eck schlenzte. Erneut gingen die EHF damit mit einer Führung in die Kabine. Das letze Drittel war pure Werbung für Eishockey. Erst glich Dortmund durch Nils Sondermann aus und dann spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Um jeden Zentimeter Eis wurde gekämpft, das neutrale Drittel schnellstmöglich überbrückt und der Abschluss gesucht. Den fand dann auch Alexander Gantschnig, der sich unwiderstehlich über die rechte Seite durchsetzte, den Dortmunder Verteidiger aussteigen ließ und den Puck mit der Rückhand ins Tor schlenzte. Damit Passau wieder in Führung. Die begeisterten Fans waren schon fast sicher, dass das reichen müsste. Doch fünf Minuten vor dem Ende passierte ihnen ein Wechselfehler und in der folgenden Überzahl stellte der Dortmunder Topscorer T.J. Sakkaluk den Ausgleich wieder her. Bis zum Ende der regulären Spielzeit kämpften beide Teams um den Sieg. Doch die Entscheidung wollte nicht fallen. Auch in der Overtime setzten die Mannschaften alles auf Sieg und drängten aufs Tor. Doch die beiden Torhüter hielten ihre Gehäuse sauber. Damit musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Die ersten beiden Schüsse hielten Huber und Voigt. Dann trat für Passau Routinier Sicinski an und versenkte den Puck im Tor. Dann das Duell Huber gegen Brenk. Und Passaus Goalie wurde zum umjubelten Matchwinner. Craig Streu zeigte sich überglücklich: „Die Mannschaft hat heute wieder toll gekämpft. Beide Mannschaften haben super Eishockey gezeigt. Die Jungs wollten den Sieg. Woher sie nach Freitag die Kraft genommen haben weiß ich auch nicht.“
Tore: 1:0 Alexander Popp (Vincenz Mayer, Nikolaus Meier) 12:41, 1:1 David Hördler(Überzahl-Tor) (Ryan Martens, Jörg Wartenberg) 35:32, 2:1 Alexander Popp(Überzahl-Tor) (Miroslav Dvorak, Alexander Feistl) 38:49, 2:2 Nils Sondermann (Damian Martin) 43:32, 3:2 Alexander Gantschnig (Miroslav Dvorak) 49:34, 3:3 Travis John Sakaluk(Überzahl-Tor) (ohne Assist) 55:31, 4:3 John Sicinski
Strafen: Passau 8, Dortmund 6
Zuschauer: 1.012
HSR: Naunheim Eric (ESC Trier e.V.) LSR : Kunz Florian (Münchner Eishockeyklub);Rudolph David (TSV Erding)
Hawks fighten Starbulls Rosenheim mit 2:1 nieder - Dritter Sieg in Folge!
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Saturday, 6. February 2010
Die Freudentänze der Hawks nahmen kein Ende, als nach 60 Minuten die Anzeige 1:2 im Rosenheimer Kathrein Stadion zeigte. Nein, nicht nur gegen sechs Rosenheimer Spieler hat das Team von Craig Streu erfolgrreich gekämpft, sondern auch gegen das schwache Schiedsrichtergespann. Miro Dvorak setze in einer Rosenheimer Drangphase mit einem satten Schlagschuss vor über 1.600 Zuschauern von der blauen Linie den ersten Nadelstich nach 32 Minuten im zweiten Drittel. Nur wenige Sekunden nach dem zweiten Pausentee stand John Sicinski goldrichtig und setzte noch einen drauf. "Danke an den Schiedsrichter, er hat uns viel Gelegenheit gegeben das einstudierte Unterzahl zu spielen!" so Craig Streu etwas sarkastisch in der Pressekonferenz angesichts von 73 Strafminuten nach dem Spiel, doch gerade deshalb sei der Sieg noch deutlich höher zu bewerten.
"Jetzt am Sonntag eine volle Hütte, die Mannschaft hätte es sich verdient!" so Max Haidl, Vorstand der Hawks. In der Tat die Tausender-Marke wird gegen den EHC Dortmund wohl sicher fallen .
Hawks im Kampf um Play-Off am Sonntag auf Elchejagd
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Saturday, 6. February 2010
(MSt) Nach dem - vor allem aufgrund der Strafzeitenquote - fast schon sensationellen Sieg am Freitag bei den Starbulls Rosenheim haben die Black Hawks wieder richtig Selbstvertrauen getankt! Das letzte Viertel der regulären Saison in der Eishockeyoberliga hat begonnen. Damit befinden sich die Clubs in der entscheidenden Phase was die Ausgangslage für die Playoffs um den Aufstieg in die zweite Bundesliga betrifft. Dort wollen auch die Passau Black Hawks in ihrer dritten Oberligasaison erstmals hin. Mit Tabellenplatz sieben ist die Ausgangslage zwar gut, aber eben nicht optimal. Wäre nämlich am heutigen Tag die reguläre Saison bereits beendet, so würden die Dreiflüssestädter auf den derzeitigen Tabellenzweiten treffen. Und das ist momentan der EHC Dortmund. Die Black Hawks würden aber lieber auf einen bayerischen Konkurrenten treffen, da sowohl die Reisedauer länger wäre, als auch die Fanunterstützung auf fremden Eis geringer ausfallen würde. Daher hat die morgige Begegnung mit den Elchen besondere Brisanz. Zum einen trifft die Mannschaft von Craig Streu auf einen potentiellen Playoffgegner, zum Anderen könnten die Black Hawks sich mit einem Sieg wieder näher an Platz sechs heranzuarbeiten. Dabei kommen die Elche aber mit dem Rückenwind von sechs Siegen in Folge nach Passau. Die Mannschaft von Trainer Frank Gentges, der viele seiner Spieler aus der holländischen ersten Liga, in der er zuletzt tätig war, mitgebracht hat, kommt seit dem Jahreswechsel immer besser in Fahrt. So waren die Elche im Januar das erfolgreichste Team der Liga. Eine besondere Rolle spielen dabei die Stürmer T.J. Sakaluk und Jake Brenk, die jederzeit ein Spiel alleine entscheiden können. Schwächen haben die Elche allerdings im Powerplay, wo sie nur im Mittelfeld der Statistik rangieren. Dabei spielen sie weitaus öfter in numerischer Überzahl als in Unterzahl. Die Elche sind das fairste Team der Liga und ziehen kaum Strafen auf sich. Mit Benjamin Finkenrath stellt Dortmund auch den derzeit besten Goalie der Liga. Dennoch hat der Verein zusätzlich noch Benjamin Voigt verpflichtet, da Finkenrath unter ein paar Blessuren leidet und ähnlich wie Daniel Huber auf Passauer Seite nur mit Schmerzmitteln spielfähig ist. Vom Tisch ist auch endlich der Transfer von Stürmer Mikhail Nemirovsky. Der Deutsche, der in der Ukraine geboren wurde, spielte bisher in der ersten chinesischen Liga und soll dem Angriff noch mehr Durchschlagskraft verleihen. Trotzdem können die Black Hawks zuversichtlich ins Spiel gehen. Immerhin haben sie die Westfalen bei ihrem ersten Auftritt im IceGate auch mit einem klaren 3:0 Sieg wieder in den hohen Norden zurückgeschickt. Doch für die Elche ist es an diesem Wochenende das einzige Spiel, wohingegen den Habichten wahrscheinlich der Ausflug nach Rosenheim noch in den Knochen stecken wird. Positiv wirkt sich aber immernoch der Effekt des neuen Trainers aus. Die Habichte haben während der Woche speziell am Über- und Unterzahlspiel gearbeitet. Die wenigen Chancen, die sie gegen die Elche bekommen werden, wollen sie nutzen und Dortmunds Siegesserie durchbrechen. Dazu bedarf es aber wieder der lautstarken Unterstützung der Fans und einer konzentrierten Leistung der Black Hawks.
Karten gibt es ab 17.30 an der Abendkasse, im Fitnessclub Oasis oder über den Internetvorverkauf unter www.tixoo.net
Im Sky Passau steppt der Bär!
Geschrieben von Daniel Fischer (Stadionfotograf & Webmaster)